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| Geschichte Nr. 1 am 2008-02-26 um 08:35:31 Uhr |
| Name: |
Manuel |
| E-Mail: |
info@bilderhoster.at |
| WWW: |
http://www.bilderhoster.at |
| Kommentar: |
| „Ostern ist doch kein Fest. Ostern ist ein Tag wie jeder andere.“, behauptet das Schwein. „Ja, es ist sogar noch langweiliger als sonst.“. „Von wegen!“, gackern die Hühner. „Ihr wisst ja gar nicht, wie anstrengend das Osterfest für uns ist. Ständig müssen wir Eier legen, viel mehr als sonst. Und der Osterhase ist auch keine große Hilfe. Er lacht nur und sagt, er freue sich schon auf Ostern.“ Die Katze gähnt gelangweilt und rollt sich in der Sonne auf den Rücken. „Also, ich verstehe das ganze Getue überhaupt nicht. Was ist denn so besonders an diesem Feiertag?“, miaut sie. Da kommt plötzlich der Osterhase in den Tierstall und alle werden ganz still. Der Hase sieht sich um und kann die vielen Fragen der Tiere bereits an ihren Augen ablesen. Er weiß, warum es bis vor kurzem noch so laut in dem Stall war. Alle Tiere, mit der Ausnahme der Hühner, fragten sich, warum diese so ein Aufheben um das Fest der Menschen machten. Der Osterhase hoppelte in die Mitte des Stalls, so dass er alle Tiere ansehen konnte und begann mit aufgeregten Worten von den vielen lachenden Kindern zu erzählen, die sich schon sehr darauf freuten, vom Osterhasen mit Eiern beschenkt zu werden. Er erzählte von ganzen Familien, die diesen Tag zusammen verbringen und miteinander glücklich sind. Der Osterhase erzählte außerdem von der Auferstehung Jesu Christi. Er machte den Tieren klar, dass sich Gott auch um die Tiere kümmert und für sie sorgt. Da begriffen die Tiere, dass es beim Festtag Ostern nicht bloß um die Produktion von Eiern geht, oder darum, dass die Menschen einfach viel mehr als sonst üblich essen und feiern. Die Tiere verstanden nun, dass es beim Osterfest in erster Linie um Gott. Es geht darum, ihn zu feiern und die Kinder glücklich zu machen. Ostern ist ein Fest der Freude und die Tiere begannen, sich mit den Menschen zu freuen. |
| Geschichte Nr. 2 am 2008-02-21 um 18:53:34 Uhr |
| Name: |
Beste Freunde – ein Leben lang |
| E-Mail: |
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| WWW: |
http://www.traumportal.at |
| Kommentar: |
| Es war einmal ein kleines Hasenmädchen namens Mathilda. Sie war das dritte von sieben Kindern der Familie Knabber, hatte langes semmelbraunes Fell und eine süße kleine Stupsnase. Wie jeden Nachmittag war das Hasenfräulein auch heute auf der großen Wiese, spazierte umher und erfreute sich an den sagenhaft schönen Blumen und der warmen Frühlingssonne. Nach einer Weile ließ Mathilda sich im Gras nieder und rekelte sich genüsslich in der Sonne. Und obwohl der Nachmittag wie jeder andere angefangen hatte, sollte sich dieser doch als etwas ganz Besonderes herausstellen. Zur selben Zeit machte auch ein Menschenmädchen, ihr Name war Laura, einen kleinen Spaziergang am Feld. Auch sie genoss die ersten wärmenden Sonnenstrahlen und das saftige Grün der Wiesen. Nach einer Weile erblickte das Mädchen etwas seltsames Semmelbraunes zwischen den grünen Grashalmen. Laura war immer schon ein sehr mutiges junges Mädchen, daher schlich sich wild entschlossen näher heran. Als sie nahe genug war, um die Grashalme auseinander zu spreizen drehte sich das semmelbraune Etwas plötzlich um.
Sowohl Laura wie auch Mathilda erschraken fast zu Tode und sprangen intuitiv gleich zwei Meter zurück, denn sowohl das Hasenmädchen wie auch das Menschenmädchen wussten dass Mensch und Hase normalerweise nichts miteinander zu tun haben sollten – das hatten ihnen ihre Eltern schon seit frühester Kindheit eingeflößt. „Mathilda“, hatten die Eltern gesagt: „Vertraue den Menschen nicht! Sie können gemein sein und dir wehtun! Solltest du einen Menschen sehen, dann geh im so gut es geht aus dem Weg, hast du gehört!“ Das Hasenmädchen war sehr erschrocken, denn sie dachte, dass Laura ihr vielleicht etwas antun wollte. Laura dachte andererseits an die weisenden Worte ihrer Eltern: „Schätzchen, berühre niemals Tiere, die im Wald leben, schon gar keine Hasen… denn sie haben oft Krankheiten oder beißen dich womöglich! Halte dich von ihnen fern!“ Und auch sie hatte kein gutes Gefühl im Bauch.
Als die beiden Mädchen wieder zu Sinnen kamen, lugten sie zwischen den Grashalmen nach dem jeweils anderen, denn alle beide waren sehr neugierige Persönlichkeiten. Mathilda nahm all ihren Mut zusammen, stand vom Boden auf und streckte Laura freundlich ihre Samtpfote hin: „Hallo! Mein Name ist Mathilda und ich bin eine Osterhäsin!“ Auch Laura hatte inzwischen ihre Scheu abgelegt und gab Mathilda mit den Worten „Ich freue mich, dich kennen zu lernen, Mathilda! Mein Name ist Laura.“ die Hand. Die Beiden unterhielten sich den ganzen restlichen Nachmittag über viele verschiedene Dinge, und auch am nächsten und am übernächsten und am überübernächsten trafen sie sich heimlich auf der Wiese. Das Hasenmädchen und das Menschenmädchen wurden die allerbesten Freunde!
Eines Nachmittags, es war kurz vor Ostern, schickte die Hasenmama ihren jüngsten Sohn auf die Wiese, um ihn nach Mathilda suchen zu lassen, denn sie brauchte Hilfe beim Ostereier färben. Mathildas kleiner Bruder entdeckte die beiden Mädchen im Gras tratschen und erschrak. Er lief weinend zurück zum Hasenhaus und berichtete seinen Eltern voller Aufregung, dass er Mathilda mit einem Menschenkind auf der Wiese gesehen hatte! Auch die Eltern begannen so langsam, sich Sorgen zu machen und entschieden trotz großem, vorösterlichem Stress, sich selbst nach ihrer Tochter umzusehen. Als sie auf die Wiese kamen, erblickte der strenge Papa-Osterhase, der schon viele schlechte Erfahrungen mit den Menschen erlebt hatte, seine Tochter mit Laura und lief erbost zu ihnen hinüber. „Mathilda, was habe ich dir immer gesagt, als du klein warst?“, schrie er schon von weitem: „Die Menschen sind nicht unsere Freunde! Sie behandeln uns schlecht! Du solltest dich von ihnen fern halten!“ Mathilda war nicht nur zu Tode erschrocken sondern sie wusste auch gar nicht, was sie sagen sollte. Laura fiel dem Hasenpapa sofort ins Wort: „Es tut mir Leid, wenn sie keine guten Erfahrungen mit Menschen gemacht haben – es gibt sicherlich ein paar von uns Menschen, die nicht nett zu Tieren sind… aber Mathilda und ich sind beste Freundinnen! Und sie können uns nicht einfach verbieten, dass wir uns hier auf der Wiese treffen, nur weil ich ein Mensch bin und sie ein Hase ist!“ Diese weisen Worte eines Menschenkindes beeindruckten den strengen Hasenvater allerdings sehr und er begann, darüber zu grübeln. Und auch die geduldige Hasenmama begann zu lächeln. Mathilda umarmte ihre Freundin Laura und war froh, sie als Menschenfreundin gefunden zu haben.
Und obwohl der Vater noch einige Zeit Misstrauen gegen die Menschen hegte, erlaubte er seiner Tochter Mathilda mit dem Menschenkind Laura Freund sein zu dürfen und auch viele andere Hasen im Hasendorf durften endlich Menschenkinder kennen lernen und mit ihnen reden. Es wurde ein großes Fest zwischen Hasen und Menschen gefeiert und das Hasendorf lebte von nun an nachbarschaftlich mit dem Menschendorf. Alle waren zufrieden und glücklich bis ans Ende ihrer Tage. Außerdem: Von nun an legten die Osterhasen den Menschenkindern jedes Jahr am Ostersonntag kleine Nestchen in die Gärten, um sich dankbar zu zeigen.
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| Geschichte Nr. 3 am 2008-02-21 um 18:52:22 Uhr |
| Name: |
Osterhase |
| E-Mail: |
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| WWW: |
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| Kommentar: |
„Lampes erstes Osterabenteuer“
An einem wunderschönen Ostersonntag – Morgen, die Sonne leuchtete bereits mit ihren hellen Strahlen zwischen den Palmkätzchen hindurch, ging es in der Osterhasenfabrik schon emsig zur Sache. Die letzten Vorbereitungen für den Nachmittag mussten getroffen werden, einige Eier waren noch zu färben und ein paar Geschenke kugelten hie und da noch herum und sollten in die Osternester gepackt werden. Auch der Opa-Osterhase gab dem Papa-Osterhasen noch die letzten wichtigen Instruktionen für die Verteilung der Osternester in den Gärten. Oma-Osterhase und Mama-Osterhase schmierten noch schnell einige Karottenbrote und packten diese für den Papa-Osterhasen ein, denn dieser hatte in der Tat einen langen Tag vor sich. Der kleine Hase Lampe, Sohn von Mama-Hase und Papa-Hase und gerade erst acht Jahre alt geworden, lief auch sehr aufgeregt durch die Werkstatt, denn er war jedes Jahr auf Neue von den österlichen Vorbereitungen fasziniert. Obwohl er keine genauen Vorstellungen von der Arbeit am Ostersonntag hatte, wollte er trotzdem immer schon ein mindestens so toller Osterhase werden wie sein Papa es zum heutigen Zeitpunkt war. Plötzlich hatte der kleine Hase eine zündende Idee. Er lief zum Papa-Osterhasen und frage ihn voller Eifer: „Papa, Papa… darf ich bitte mit dir mitkommen? Ich bin wirklich ganz brav und werde dir keine Sorgen machen!“ Der Opa-Osterhase runzelte die Stirn und auch der Papa-Osterhase wirkte ein wenig verwundert über die Bitte seines Sohnes. Lampe ließ nicht locker, er bat und bat und bat, bis der Papa-Osterhase endlich zu nicken begann und ihm sein Einverständnis gab. Dann gab der kleine Nachwuchsosterhase seinem Papa einen großen Schmatzer auf die Wange und lief schnell zu seiner Mutter. Diese war von der Idee zwar nicht besonders erfreut, aber da sie wusste, dass der Papa-Osterhase ohnehin schon genug um die Löffel hatte, daher ließ sie den Jungen wohl oder übel und mit der Auflage aufzupassen und sich warm anzuziehen, mitgehen.
Endlich war in der Werkstatt alle Arbeit getan. Der Papa-Osterhase zog sich seine Kleider an und schnallte sich seine Körbe mit den Geschenken, Ostereiern und den Karottenbroten um. Diese kontrollierte er sogleich auch auf etwaige fehlende Stücke. Auch Lampe wurde dick in seiner schwarzen Winterweste eingepackt, dann ging es endlich los. Der Vater fasste Lampes Hand ganz fest, damit ihm sein Sohn auch wohl nicht abhanden kommen konnte und sogleich waren beide zur Türe hinaus… Mama-Osterhase und Oma-Osterhase winkten noch eine Weile und setzten sich dann in der Werkstatt mit den Hilfshäschen und den fleißigen Legehennen zusammen an einen Tisch, um in Ruhe zu Mittag zu essen.
Kaum war Papa-Osterhase mit Lampe aus der Werkstatt, kamen sie auch schon zum ersten Haus. Der kleine Hase war so aufgeregt, dass er auf dem Weg zweimal fast selbst über seine eigenen Füße gestolpert wäre. Im Garten blieben beide stehen und der Vater nahm die Körbe von seinem Rücken. Danach kramte er sorgfältig die hier zu versteckenden Nester und einige bunte Ostereier heraus – es waren genau drei Nester für drei Kinder und vier Ostereier, ein blaues, ein grünes und zwei purpurne! Papa-Osterhase beugte sich zu seinem Sohn, welcher ihn genau bei der Arbeit beobachtete, und gab ihm ein Nest und zwei Ostereier. Danach sagte er zu Lampe: „Versteck die Sachen im Garten um das Haus – aber so, dass die Kinder bei der Suche die Nester auch finden können!“ Lampe freute sich sehr über die zugeteilte Aufgabe und lief sofort von einem Gartenzaun zum nächsten. Hinter der großen Birke neben dem Haus versteckte er in einem Grasbusch das Osternestchen und die beiden Ostereier. Als er zum Vater zurückkam, streichelte ihm dieser liebevoll über den Kopf und lobte ihn, danach ging es weiter zum nächsten Garten.
Den ganzen Nachmittag waren die beiden Hasen damit beschäftigt, die vielen tollen Geschenke und die Ostereier zu verstecken und als die großen Körbe gegen Abend endlich geleert waren, waren sowohl der Papa-Hase wie auch der Sohnemann vom Tag sehr erschöpft. Die Sonne warf ihre letzten sonnigen Strahlen über die Hügel des Landes, während sich Lampe mit seinem Vater auf dem Rückweg zur Osterwerkstatt befand. Erneut kamen sie am allerersten Haus vorbei und erspähten drei kleine Knirpse, die sich im Garten austobten. Lampe blieb hinter dem Palmkätzchenstrauch stehen und beobachtete, was in dem Garten genau vor sich ging. Dann entdeckte er ein kleines Mädchen, das aufgeregt neben der Birke stand und sich plötzlich bückte. Es hatte ihr Osternestchen gefunden - das Nestchen, welches Lampe ganz allein versteckt hatte. Den kleinen Hasen durchströmte ein unbeschreibliches Gefühl des Glücks und der Zufriedenheit und auch Papa-Osterhase war sehr stolz auf seinen Sprössling. Lampe sah seinen Papa an und meinte: „Papi, jetzt weiß ich, warum du so gerne Osterhase bist... weil du so vielen Kindern am heutigen Tag Freude bereiten kannst!“ Der Papa-Osterhase lächelte seinen Sohn an, nickte und Beide hoppelten glücklich und zufrieden nach Hause, um gleich mit den Arbeiten für das nächste Osterfest beginnen zu können. |
| Geschichte Nr. 4 am 2008-02-20 um 14:31:09 Uhr |
| Name: |
Karo und Markus |
| E-Mail: |
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| WWW: |
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| Kommentar: |
| Karo und Markus: Die Osterei-Wette…
Es war ein wunderschöner und warmer Frühlingstag, die bunten Krokusse reckten ihre Blüten den ersten wärmenden Sonnenstrahlen entgegen und hie und da waren auch schon ein paar Schmetterlinge und Bienen im Garten zu sehen. Markus und Karo waren Zeit ihres Lebens die allerbesten Freunde und verbrachten fast jeden Nachmittag miteinander. Obwohl die Beiden nicht in dieselbe Klasse gingen, Markus war nämlich zwei ganze Jahr älter als Karo, tollten sie trotzdem jeden Tag miteinander im Garten herum.
Es war am Ostersamstag, da saßen die Beiden wieder einmal auf der Wiese und freuten sich unheimlich, dass sie noch nicht wieder in die Schule mussten, sondern nach wie vor Osterferien waren. Plötzlich hatte Markus eine Idee und sagte: „Karo, ich wette mit dir, dass ich morgen viel mehr Ostereier finde als du!“ Das lies sich Karo aber nicht gefallen und meinte entschlossen: „Das denke ich nicht, denn beim Eierschwammerl suchen bist ja auch du das blinde Huhn von uns beiden!“ Beide mussten kurz schmunzeln, gaben sich dann doch die Hand darauf und die morgige Wette war besiegelt.
Am nächsten Morgen kam Markus ganz früh zu Karo, denn er wollte sich mit ihr zusammen auf die Ostereiersuche begeben. Karo war gerade erst aufgestanden und hatte sich zu ihrer morgendlichen Tasse Kakao mit Schlag gesetzt, dementsprechend groß war ihr Erstaunen über den frühen Besuch ihres Freundes. Markus war schon sehr nervös und scheuchte Karo quer durch die ganze Wohnung, denn er wollte so schnell wie möglich hinaus und Ostereier suchen um gegen seine Freundin bei der Wette zu gewinnen.
Als beide fertig angezogen, geschniegelt, gestriegelt und mit Korb vor dem Haus standen, bekam Karo von ihrer Mama noch ein Busserl auf die Wange und Markus die Belehrung: „Passt gut auf euch beiden auf!“, dann ging es endlich los. Markus lief sofort zu den Büschen am anderen Ende des Gartens und sogleich fand er auch schon ein wunderschönes rotes Osterei mitten in einem Grasnestchen unter dem Palmkätzchenstrauch. Auch Karo hatte inzwischen ein blaues und ein gelbes Ei hinter der großen Birke im Garten gefunden. Beide suchten fleißig den ganzen Garten ab und nach drei Stunden eifriger Suche kamen beide erschöpft zurück zum Haus, wo Karos Mama schon mit Schinkenbroten und Apfelsaft auf die Kinder wartete. „Na, was habt ihr denn gefunden?“, fragte sie und ließ beide ins Haus.
Drinnen war es angenehm warm und es roch verführerisch nach dem Apfelkuchen, den Karos Mama nach der Ostermesse gebacken hatte. „Wollt ihr Apfelkuchen zur Nachspeise?“, tönte es aus der Küche und die Kinder bejahten voller Freude. Alle saßen am runden Küchentisch und aßen und tranken und freuten sich über den sonnigen Osternachmittag. Danach ging es ans Zählen der gefundenen Ostereier.
Zuerst war Markus an der Reihe. Voller Eifer legte er ein Ei nach dem anderen auf den Tisch und als der Korb geleert war, lagen sieben prachtvolle bunte Ostereier auf dem Küchentisch, die alle gegessen werden wollten. Nun war Karo an der Reihe und legte auch ihre gefundenen Ostereier Stück für Stück auf den Tisch, um sie dann anschließend zu zählen. Als alle Eier aus dem Korb genommen waren, zählte Karo sieben auf dem Tisch liegende Ostereier. Sie sah Markus mit einem breiten Grinsen im Gesicht an und meinte: „Na, wer ist denn nun der Ostereier-König? Ich habe gleich viele Eier gefunden wie du!“ Daraufhin brachen beide Kinder in schallendes Gelächter aus und auch Karos Mutter konnte sich ein leichtes Lächeln nicht verkneifen.
Es war Essenszeit, Markus und Karo schnappten sich neben Brot und Schinken zwei bunte Ostereier und Markus meinte frech: „Wetten, dass mein Ei beim Eier pecken viel länger hält als deines?“ Darauf antwortete Karo: „Willst du wetten?“ |
| Geschichte Nr. 5 am 2008-02-20 um 14:30:41 Uhr |
| Name: |
Lena |
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| Kommentar: |
| „Lena und ihr Osterhase“
Es war einmal ein Mädchen namens Lena, von ihren Eltern und Freunden wurde sie aber auch Lenchen genannt. Lenas bester Freund war ihr Häschen Hoppel. Sie war fünf Jahre alt, als sie ihren geliebten Hasen zu Weihnachten bekommen hatte und seitdem waren beide die besten Freunde.
Eines schönen Morgens im Frühling war Lena mit Hoppel im Garten. Sie erfreuten sich an den saftig grünen Wiesen und den gelben und roten Primeln, die sich durch die letzen Schneereste kämpften. Die Beiden spielten oft verstecken, vor allem der Palmkätzchenstrauch musste sehr oft als Versteck herhalten, denn unter ihm konnte man sich so gut verkrümeln. Aber an diesem Tag lagen sie bloß in der Wiese und Hoppel ließ sich mit Genuss die langen, grauen Löffel kraulen. Hie und da schnappte er sich auch einen saftigen Grashalm oder ein großes Löwenzahnblatt und ließ es sich genüsslich auf der Zunge zergehen.
Hoppel genoss die regelmäßigen und ausgiebigen Streicheleinheiten, da hatte er plötzlich eine Idee: Vielleicht würde Lena sich auch einmal über ein nettes Geschenk freuen! Aber was sollte er ihr schenken? Was wünschte sie sich am aller meisten? Hoppel dachte nach… Um die Weihnachtszeit schreibt Lena ihre Wünsch immer an das Christkind… wieso nicht auch einmal an Hoppel? Dem kleinen, grauen Hasen fiel etwas ein: Er würde, wenn die Familie nicht zu Hause war, einige Eier nehmen und diese bunt bemalen, denn malen konnte er sehr gut! Vielleicht würde er auch noch einen alten Wunschzettel finden, der in Lenas Zimmer herumliegen könnte.
Am gleichen Abend erfuhr Hoppel, dass die Familie am kommenden Tag zum Baden den ganzen Tag fort sein würde und er freute sich sogleich darüber.
Am nächsten Morgen erwachte der kleine Hase wegen des emsigen Treibens sehr früh. Lena wuselte voller Nervosität durch die Wohnung und machte ihren kleinen Bruder und ihre Eltern ganz verrückt, denn sie war schon so auf den bevorstehenden Badetag. Und sie konnte es kaum erwarten, dass Badetücher, Badeanzüge, Jause, Wasserball und Schwimmflügel endlich in den Badetaschen verstaut waren. Es dauerte nicht lange, und schon war die ganze Familie aus dem Haus und Hoppel machte sich an die Arbeit.
Er durchsuchte ihr Zimmer, fand aber keinen Wunschzettel und machte sich danach an die Arbeit, die Eier zu färben und zu bemalen. Hoppel hatte den ganzen Tag Zeit, so hatte er keine Eile und bemalte die bunt gefärbten Eier mit wunderschönen, zierlichen Motiven. Nach einiger Zeit war bereits der ganze Tisch voller bemalter Eier und kurz darauf hörte Hoppel auch schon das große rote Auto in die Straße einbiegen. Er schnappte sich schnell alle Eier und versteckte diese in einem Nest aus Gras im Garten. In diesem großen Nest unter dem Palmkätzchen-Strauch platzierte er zudem einen großen Schokoladeosterhasen zwischen den vielen Eiern. Danach machte er es sich im Haus gemütlich und als Lena mit ihrer Familie nach Hause kam, bekam Hoppel wieder eine umfassende Streicheleinheit, inklusive ausgiebigen Ohrenkraueln.
Am nächsten Vormittag waren Lena und Hoppel wieder im Garten, weil die Sonne wieder so warm vom Himmel herab schien und Hoppel mit Lena außerdem wieder einmal verstecken spielen wollte. Als Lena mit suchen an der Reihe war, wusste das Mädchen genau wo es hingucken musste um ihren Hasen zu finden… unter den Palmkätzchen!
Sogleich lief sie quer durch den Garten und stürmte zum Strauch, um darunter zu kriechen und zu sehen, ob ihre Vermutung auch wirklich stimmte. Und tatsächlich, Hoppel saß unter dem Palmkätzchen – Strauch und strahlte sein Mädchen an. Im gleichen Moment entdeckte sie das Nest mit dem Schokoladenhäschen und den vielen bunt gefärbten Eiern und freute sich sehr. Sie nahm Hoppel in den Arm, drückte ihm ein Busserl auf den flauschigen Kopf und drückte ihn zärtlich an sich. Lena war so gerührt von dem Geschenk, dass ihr eine Träne über die Wange lief und sie meinte: „Hoppel, du bist mein Osterhase! Vielen vielen Dank für das Geschenk, das ich in meinem Leben bisher bekommen habe!“
Hoppel, der kleine Hase, freute sich so sehr, dass er sich vornahm, von nun an jedes Jahr in der Osterzeit, genauer gesagt am Ostersonntag, ein kleines Osternest für seine Lena im Garten zu verstecken. Außerdem erzählte er allen seinen Hasenfreunden von seiner Idee und alle seine Freunde beschlossen, ihren Besitzern auch so eine schöne Osterüberraschung mit Nestchen, Ostereiern und Schokoladehasen zu machen.
Von diesen Tagen an suchen die Kinder jedes Jahr nach den Ostereiern und den Osternestern, denn die vielen Osterhäschen geben sich alle Jahre große Mühe, die Nester für die Kinder zu gestalten und diese im Garten zu verstecken.
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| Geschichte Nr. 6 am 2008-02-20 um 14:29:44 Uhr |
| Name: |
Osterhase |
| E-Mail: |
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| WWW: |
http://www.ostern.at |
| Kommentar: |
| „Warum der Osterhase die Ostereier versteckt…“
An einem wunderschönen Ostersonntag - Morgen, der Tau glitzerte auf den Grashalmen und die Sonne wärmte die zur Hälfte aufgesprungenen Frühlingsknospen, herrschte fleißiges Treiben in der Osterwerkstatt. Unzählige kleine Hilfsosterhäschen liefen umher um die letzten Eier zu bemalen, die restlichen Schokoladeosterhasen zu verpacken, einige Fahrräder zu polieren oder den Puppen die Jäckchen anzuziehen und Schühchen zuzuschnüren. Alle waren in Eile, denn die gesamte Werkstatt hatte die letzten elf Monate bis zum heutigen Tag gearbeitet, um die Wünsche alle Kinder verwirklichen zu können.
Kaum war alle Arbeit getan, betrat auch schon der Oberosterhase die Fabrik, bedankte sich artig für alle getane Arbeit und verstaute die fertigen Geschenke in den Körben. Aber nicht nur die Geschenke, auch viele viele bunt gefärbte und hübsch verzierte Ostereier wurden sorgfältig in einen Korb gelegt, damit der Osterhase neben den Geschenken auch einige Ostereier in die Nester dazulegen konnte.
Die große Uhr in der Werkstatt schlug zur vollen neunten Stunde und der Osterhase warf sich schnell seine schwarze Wollweste über, denn er wusste, dass um elf Uhr die Messe zu Ende war und die Familien nach Hause kommen würden. Er wollte nicht gesehen werden, daher ließ er sich den Korb mit den Geschenken und den Korb mit den Ostereiern auf den Rücken schnallen und hoppelte zu Türe. Alle Hilfshäschen wünschten ihm noch schnell alles Gute und schon hoppelte er eilig zur Türe hinaus.
Die letzten Schneehaufen schmolzen in der Frühlingswärme, die Palmkätzchen reckten sich den warmen Sonnenstrahlen entgegen und der emsige Osterhase machte sich sogleich an seine Arbeit. Er achtete sehr darauf, nicht allzu oft in den Schnee zu hüpfen, denn er wusste, dass die Kinder schlau waren und im Schnee nach Spuren suchen könnten. Auf dem Weg zum ersten Haus, erfreute er sich an den Schneeglöckchen, Primeln, Tulpen und Narzissen. Auch der Forsythien – Strauch, mit seinen zahlreichen sonnengelben Blüten, entzückte ihn immer wieder aufs Neue.
Der Osterhase hatte die feste Absicht, seine Geschenke direkt vor den Haustüren abzulegen, denn er wollte, wie das Christkind zu Weihnachten unter dem Baum auch, dass die Familien die Geschenke sogleich entdecken und sich freuen würden. Als er beim ersten Haus über den Zaun und im Garten zum Haus hinüber hoppelte, fiel ihm auf, dass die Last auf seinem Rücken inzwischen um einiges leichter geworden war. Aber warum bloß?
Der Hase nahm die Körbe herunter, kramte nach den richtigen Geschenken und platzierte diese mitten vor der Haustüre. Danach wollte er einige bunte Ostereier dazulegen, aber nanu, die Eier waren alle weg! … wo waren sie bloß? Noch einmal sah der Osterhase in den Korb, entdeckte ein großes Loch und blickte verwirrt umher. Hatte ihm etwa einer seiner Hilfshasen einen Streich gespielt, indem er hinter ihm alle Eier wieder eingesammelt hatte? Nein, er konnte niemanden erblicken. Zutiefst erschrocken und voller Panik setzte er sich auf die Stufen vor dem Haus und dachte nach… was sollte er bloß tun? Er hatte alle Ostereier verloren und konnte daher keine in die Nester legen… und das zu Ostern! Der Hase hatte eine Idee: Vielleicht konnte er noch schnell zurück, um einige neue Eier zu holen. Er sah auf seine Armbanduhr und erstarrte erneut, denn es war bereits kurz vor elf Uhr. Er packte traurig den Korb mit den Geschenken und verteilte sie schnell auf die restlichen Häuser. Und obwohl er kurz nach elf Uhr alle Päckchen verteilt hatte, war er trotzdem traurig, denn er hatte auf seinem Weg alle Eier verloren.
Beim allerletzten Haus hatte der Hase großes Glück, denn kaum hatte er die Geschenke vor dem Haus abgelegt, bog auch sogleich ein Auto in die Straße ein und hielt vor dem großen Haus an. Er versteckte sich hinter einem großen Busch und beobachtete das Geschehen. Zwei Kinder stürmten in den Garten, die Stufen zum Haus hinauf und entdeckten sogleich die schönen Osternestchen. Sie freuten sich sehr über die Puppen und die Schokoladehasen.
Das dritte, kleinste Kind aber blieb im Garten stehen. Es bückte sich und hob etwas kleines buntes auf. Aber was war denn das? … Der Osterhase staunte nicht schlecht, denn der kleine Junge hatte doch glatt eines seiner Ostereier gefunden, die er zuvor auf dem Weg verloren hatte! Der Bub freute sich fast mehr über das Ei als über sein Spielzeugauto im Nest und so suchte er mit seinen Geschwistern den ganzen Garten nach Ostereiern ab. Und tatsächlich, die Kinder fanden einige bunte Eier, an denen sie sich sehr erfreuten. Auch der Osterhase war darüber sehr entzückt und hoppelte hinter den Büschen leise zu den nächsten Gärten.
Auch dort suchten die Kinder fleißig die bunten Ostereier, freuten sich, lachten und hatten großen Spaß an der Suche. So kam der Osterhase nachmittags zurück in die Werkstatt und erzählte seinen Hilfshäschen und den fleißigen, Eier legenden Hennen seine Geschichte. Alle helfenden Häschenhände waren sehr erschrocken, als der Hase ihnen erzählte, dass er die Eier verloren hatte. Aber als er ihnen erklärte, dass die Kinder viel größere Freude an der Suche hatten, beschloss die ganze Osterwerkstatt, diese Tradition zukünftig so fortzuführen.
Und auch heute noch erfreuen sich die Kinder jedes Jahr an der Ostereier- und Osternestsuche, denn nach den Geschenken zu suchen macht viel mehr Spaß, als die Geschenke einfach so zu bekommen. Das weiß der Osterhase, bis heute…
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